Michaela Dorfmeister ist eine ehemalige österreichische Skirennläuferin. Sie wurde am 25. März 1973 in Wien geboren und war vor allem in den Disziplinen Abfahrt, Super-G und Riesenslalom erfolgreich.
Ihre internationale Weltcupkarriere begann im Dezember 1991. Nach 15 Weltcupsaisons beendete sie ihre aktive Laufbahn im Jahr 2006.
Dorfmeister war eine besonders vielseitige Fahrerin. Sie konnte sowohl in den schnellen Disziplinen Abfahrt und Super-G als auch im technisch anspruchsvollen Riesenslalom Weltcuprennen gewinnen.
Michaela Dorfmeister im Überblick
| Information | Angabe |
|---|---|
| Vollständiger Name | Michaela Dorfmeister |
| Geburtsdatum | 25. März 1973 |
| Geburtsort | Wien, Österreich |
| Nationalität | Österreichisch |
| Sportart | Alpiner Skisport |
| Hauptdisziplinen | Abfahrt, Super-G und Riesenslalom |
| Weltcupdebüt | 1991 |
| Karriereende | 2006 |
| Weltcupsiege | 25 |
| Weltcup-Podestplätze | 64 |
| Olympische Goldmedaillen | 2 |
| Olympische Silbermedaillen | 1 |
| Weltmeistertitel | 2 |
| Gesamtweltcupsiege | 1 |
Dorfmeister gewann während ihrer Karriere 25 Weltcuprennen und erreichte insgesamt 64 Podestplätze. Dazu kamen der Gesamtweltcup 2002 sowie fünf Siege in einzelnen Disziplinenwertungen.
Warum wurde Michaela Dorfmeister bekannt?
Michaela Dorfmeister wurde durch ihre Leistungen im alpinen Skiweltcup international bekannt. Sie gehörte über viele Jahre zu den besten Fahrerinnen der Welt und konnte auf sehr unterschiedlichen Strecken gewinnen.
Den größten öffentlichen Erfolg feierte sie bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin. Dort gewann sie innerhalb weniger Tage die Abfahrt und den Super-G.
Auch der Gewinn des Gesamtweltcups im Jahr 2002 war ein besonderer Erfolg. Dieser Titel wird nicht für ein einzelnes Rennen vergeben, sondern für die besten Leistungen über eine gesamte Saison.
Warum war Michaela Dorfmeister so erfolgreich?
Eine wichtige Stärke von Michaela Dorfmeister war ihre Vielseitigkeit. Viele Skirennläuferinnen konzentrieren sich entweder auf schnelle oder auf technische Disziplinen, während Dorfmeister in drei verschiedenen Wettbewerben gewinnen konnte.
Sie verfügte außerdem über viel Erfahrung und eine starke mentale Haltung. Besonders bei Abfahrtsrennen müssen Fahrerinnen auch bei hoher Geschwindigkeit ruhig bleiben und innerhalb weniger Sekunden die richtige Linie wählen.
Kindheit und Beginn ihrer Skikarriere
Wo wurde Michaela Dorfmeister geboren?
Michaela Dorfmeister wurde in Wien geboren. Ihre ersten Lebensjahre verbrachte sie in der österreichischen Hauptstadt, bevor ihre Familie nach Neusiedl in der Gemeinde Waidmannsfeld in Niederösterreich zog.
Dort kam sie regelmäßig mit dem Skisport in Berührung. Die Nähe zu kleineren Skigebieten und ihre Mitgliedschaft in einem Skiclub halfen ihr dabei, ihre Fähigkeiten früh zu entwickeln.
Der Weg in den Leistungssport war für die Familie mit erheblichem Aufwand verbunden. Training, Ausrüstung, Wettkämpfe und Fahrten in größere Skigebiete kosteten viel Zeit und Geld.
Die Bedeutung ihrer Eltern
Die Eltern von Michaela Dorfmeister unterstützten ihre Tochter über viele Jahre. Ohne diese Hilfe wäre eine professionelle Skikarriere für ein junges Talent nur schwer möglich gewesen.
Bei Kindern und Jugendlichen besteht Skisport nicht nur aus dem eigentlichen Training. Die Familie muss auch Fahrten organisieren, Ausrüstung bezahlen, Wettkampftermine planen und das Kind während schwieriger Phasen ermutigen.
Dorfmeisters späterer Erfolg war deshalb nicht nur das Ergebnis ihres Talents. Er entstand auch durch die Unterstützung ihrer Familie und die Bereitschaft aller Beteiligten, langfristig an einem Ziel zu arbeiten.
Ausbildung an einer Skischule
Im Jugendalter besuchte Michaela Dorfmeister eine Schule, an der sie ihre Ausbildung mit regelmäßigem Skitraining verbinden konnte. Diese Verbindung war wichtig, weil der Leistungssport viele Trainingsstunden und häufige Reisen erforderte.
Bereits als Jugendliche erzielte sie beachtliche Ergebnisse. Sie gewann nationale Nachwuchswettbewerbe und machte mit starken Leistungen bei österreichischen Meisterschaften auf sich aufmerksam.
Der Erfolg im Nachwuchsbereich bedeutete jedoch noch nicht, dass sie automatisch auch im Weltcup gewinnen würde. Der Unterschied zwischen Jugendrennen und internationalen Weltcuprennen ist groß.
Der schwierige Weg an die Weltspitze
Michaela Dorfmeister bestritt ihr erstes Weltcuprennen im Jahr 1991. Danach dauerte es mehrere Jahre, bis sie ihren ersten Sieg feiern konnte.
Diese Anfangszeit verlangte viel Geduld. Junge Fahrerinnen müssen sich an schnellere Strecken, stärkere Gegnerinnen und einen höheren öffentlichen Druck gewöhnen.
Dorfmeister gab trotz schwankender Ergebnisse nicht auf. Sie arbeitete weiter an ihrer Technik und sammelte bei jedem Rennen neue Erfahrungen.
Welche Eigenschaften halfen ihr?
Ihr Weg zeigt, dass Erfolg im Spitzensport nicht allein durch Talent entsteht. Mehrere persönliche Eigenschaften halfen ihr dabei, sich über viele Jahre zu verbessern.
Michaela Dorfmeisters Karriere im Skiweltcup
Wann begann die Weltcupkarriere?
Michaela Dorfmeister startete am 21. Dezember 1991 erstmals in einem Weltcuprennen. Zu diesem Zeitpunkt war sie 18 Jahre alt.
In den ersten Saisons erreichte sie noch keine regelmäßigen Spitzenplätze. Sie musste sich Schritt für Schritt an das Niveau des internationalen Skisports heranarbeiten.
Der Weltcup bringt besondere Anforderungen mit sich. Fahrerinnen reisen während einer Saison durch zahlreiche Länder und müssen sich innerhalb kurzer Zeit auf unterschiedliche Schneearten, Wetterbedingungen und Strecken einstellen.
Der erste Weltcupsieg
Ihren ersten Weltcupsieg feierte Michaela Dorfmeister am 16. Dezember 1995. Sie gewann die Abfahrt in St. Anton am Arlberg.
Dieser Erfolg kam fast vier Jahre nach ihrem Weltcupdebüt. Der Sieg bewies, dass sie sich gegen die besten Abfahrerinnen der Welt durchsetzen konnte.
Danach entwickelte sie sich immer mehr zu einer regelmäßigen Anwärterin auf Podestplätze. Sie war nicht nur in der Abfahrt schnell, sondern verbesserte sich auch im Super-G und Riesenslalom.
Wie viele Weltcupsiege gewann Michaela Dorfmeister?
Michaela Dorfmeister gewann insgesamt 25 Weltcuprennen. Sie siegte siebenmal in der Abfahrt, zehnmal im Super-G und achtmal im Riesenslalom.
| Disziplin | Weltcupsiege |
| Abfahrt | 7 |
| Super-G | 10 |
| Riesenslalom | 8 |
| Gesamt | 25 |
Die meisten Siege erzielte sie im Super-G. Gleichzeitig zeigt die Verteilung, dass sie auch in der Abfahrt und im Riesenslalom zur Weltspitze gehörte.
Neben ihren 25 Siegen erreichte sie zahlreiche zweite und dritte Plätze. Insgesamt stand sie während ihrer Weltcupkarriere 64-mal auf dem Podest.
Was ist der Unterschied zwischen den Disziplinen?
Die Abfahrt ist eine der schnellsten Wettbewerbsformen im alpinen Skisport. Die Strecken enthalten lange Gleitpassagen, weite Kurven und große Sprünge.
Im Super-G sind mehr Tore gesetzt als in der Abfahrt. Die Fahrerinnen müssen Geschwindigkeit mit einer technisch genaueren Linienwahl verbinden.
Der Riesenslalom besteht aus zwei Durchgängen. Die Tore stehen deutlich enger, weshalb schnelle Richtungswechsel und eine besonders saubere Technik notwendig sind.
Gewinn des Gesamtweltcups 2002
In der Saison 2001/02 gewann Michaela Dorfmeister den Gesamtweltcup. Dieser Titel wird an die Fahrerin vergeben, die während der gesamten Saison die meisten Weltcuppunkte sammelt.
Der Gesamtweltcup belohnt nicht nur einzelne Siege. Eine Athletin muss über mehrere Monate hinweg regelmäßig gute Ergebnisse erzielen und möglichst in mehreren Disziplinen Punkte sammeln.
Dorfmeisters Vielseitigkeit war dabei ein wichtiger Vorteil. Sie konnte in der Abfahrt, im Super-G und im Riesenslalom hohe Platzierungen erreichen.
Die fünf Disziplinenwertungen
Zusätzlich zum Gesamtweltcup gewann Michaela Dorfmeister fünf kleine Kristallkugeln. Diese Auszeichnungen werden für den Sieg in einer einzelnen Disziplinenwertung vergeben.
Damit gewann sie Disziplinenwertungen in drei verschiedenen Bereichen. Besonders erfolgreich war ihre letzte Saison, in der sie gleichzeitig die Abfahrts- und die Super-G-Wertung gewann.
Olympia- und Weltmeisterschaftserfolge
Michaela Dorfmeister bei Olympia 1998
Bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano gewann Michaela Dorfmeister die Silbermedaille im Super-G. Sie verpasste den Sieg gegen die US-Amerikanerin Picabo Street nur äußerst knapp.
Der Abstand betrug lediglich eine Hundertstelsekunde. Im alpinen Skisport kann eine so kleine Zeitspanne durch einen einzigen kurzen Fahrfehler entstehen.
Die Silbermedaille war dennoch ein wichtiger Meilenstein. Sie bestätigte, dass Dorfmeister nicht nur im Weltcup, sondern auch bei einem großen internationalen Ereignis um den Sieg kämpfen konnte.
Die Olympischen Winterspiele 2002
Bei den Winterspielen 2002 in Salt Lake City gewann Michaela Dorfmeister keine Medaille. Sie erreichte jedoch unter anderem den vierten Platz im Riesenslalom.
Ein vierter Rang bei Olympischen Spielen ist sportlich wertvoll, fühlt sich für eine Favoritin aber oft enttäuschend an. Nur ein Platz trennt die Fahrerin von einer Medaille.
Diese Erfahrung machte ihren späteren Erfolg von 2006 noch bedeutender. Dorfmeister kehrte vier Jahre später zu den Olympischen Spielen zurück und konnte ihre letzten beiden Rennen auf der größten Bühne gewinnen.
Doppelgold bei Olympia 2006
Bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin schrieb Michaela Dorfmeister österreichische Sportgeschichte. Am 15. Februar gewann sie die Abfahrt, fünf Tage später folgte der Sieg im Super-G.
Mit diesen Erfolgen gewann sie das sogenannte Speed-Double. Sie war die erste Frau, die seit der olympischen Einführung des Super-G bei denselben Winterspielen sowohl die Abfahrt als auch den Super-G gewinnen konnte.
Der Erfolg war besonders emotional, weil Dorfmeister bereits angekündigt hatte, ihre Karriere nach der Saison zu beenden. Sie wusste deshalb, dass Turin ihre letzte Gelegenheit für olympisches Gold sein würde.
Olympische Medaillen im Überblick
| Olympische Winterspiele | Disziplin | Ergebnis |
| Nagano 1998 | Super-G | Silber |
| Turin 2006 | Abfahrt | Gold |
| Turin 2006 | Super-G | Gold |
Michaela Dorfmeister nahm insgesamt an drei Olympischen Winterspielen teil. Ihre Bilanz umfasst zwei Goldmedaillen und eine Silbermedaille.
Erfolge bei Weltmeisterschaften
Auch bei alpinen Skiweltmeisterschaften gewann Michaela Dorfmeister mehrere Medaillen. Insgesamt holte sie zwei Goldmedaillen, eine Silbermedaille und eine Bronzemedaille.
Ihre erste Weltmeisterschaftsmedaille gewann sie 1999 in der Abfahrt. Bei derselben Veranstaltung erreichte sie außerdem den dritten Platz im Super-G.
| Jahr | Austragungsort | Disziplin | Medaille |
| 1999 | Vail und Beaver Creek | Abfahrt | Silber |
| 1999 | Vail und Beaver Creek | Super-G | Bronze |
| 2001 | St. Anton | Abfahrt | Gold |
| 2003 | St. Moritz | Super-G | Gold |
Im Jahr 2001 wurde Dorfmeister in St. Anton Weltmeisterin in der Abfahrt. Zwei Jahre später gewann sie in St. Moritz auch den Weltmeistertitel im Super-G.
Die Medaillen zeigen ihre langfristige Beständigkeit. Zwischen ihrer ersten WM-Medaille und dem zweiten Weltmeistertitel lagen vier Jahre.
Rekorde und besondere Karrieremomente
Die wichtigsten Erfolge von Michaela Dorfmeister
| Erfolg | Anzahl oder Jahr |
| Olympische Goldmedaillen | 2 |
| Olympische Silbermedaillen | 1 |
| Weltmeistertitel | 2 |
| Weitere WM-Medaillen | 2 |
| Gesamtweltcupsiege | 1 |
| Disziplinenwertungen | 5 |
| Weltcupsiege | 25 |
| Weltcup-Podestplätze | 64 |
| Karriereende | 2006 |
Die Zahlen machen deutlich, warum Michaela Dorfmeister zu den großen Namen des österreichischen Skisports gehört. Nur wenige Fahrerinnen können Erfolge im Weltcup, bei Weltmeisterschaften und bei Olympischen Spielen vorweisen.
Besonders bemerkenswert ist ihre Vielseitigkeit. Sie gewann Weltcuprennen in drei Disziplinen und erreichte sowohl in schnellen als auch in technischen Wettbewerben Spitzenleistungen.
Die gefährliche Situation in St. Moritz
Kurz vor den Olympischen Winterspielen 2006 erlebte Michaela Dorfmeister bei einem Rennen in St. Moritz einen gefährlichen Moment. Während ihrer Fahrt befand sich ein Streckenmitarbeiter auf der Piste.
Dorfmeister musste sehr schnell reagieren, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Wenige Wochen später trat sie bei Olympia an und gewann zwei Goldmedaillen.
Eine solche Situation kann das Vertrauen einer Fahrerin stark beeinträchtigen. In der Abfahrt müssen die Sportlerinnen sicher sein, dass die Strecke frei und richtig vorbereitet ist.
Fallbeispiel: Mentale Stärke vor Olympia
Die Zeit vor den Olympischen Spielen 2006 zeigt, wie wichtig mentale Stärke im Spitzensport ist. Dorfmeister musste das gefährliche Erlebnis verarbeiten und sich gleichzeitig auf das wichtigste Ereignis ihrer letzten Saison vorbereiten.
Sie schaffte es, ihre Aufmerksamkeit wieder auf das Rennen zu richten. Statt vorsichtiger und unsicherer zu fahren, zeigte sie bei Olympia ihre beste Leistung.
Ihr Fahrstil
Michaela Dorfmeister war für eine kontrollierte und gleichzeitig mutige Fahrweise bekannt. Sie versuchte nicht nur, möglichst schnell zu fahren, sondern suchte eine Linie, mit der sie ihre Geschwindigkeit über die gesamte Strecke halten konnte.
In der Abfahrt ist eine ruhige Position auf den Skiern besonders wichtig. Zu starke Bewegungen können Geschwindigkeit kosten oder bei schwierigen Passagen zu Fehlern führen.
Im Super-G musste sie zusätzlich schnell auf engere Kurven und unterschiedliche Torabstände reagieren. Ihre Erfahrung im Riesenslalom half ihr dabei, technische Abschnitte sauber zu bewältigen.
Karriereende auf dem Höhepunkt
Michaela Dorfmeister beendete ihre aktive Laufbahn nach der Saison 2005/06. Ihr letztes Weltcuprennen bestritt sie im März 2006 in Åre.
Sie trat zu einem Zeitpunkt zurück, an dem sie noch immer zu den besten Fahrerinnen der Welt gehörte. In ihrer letzten Saison gewann sie olympisches Doppelgold sowie die Weltcupwertungen in Abfahrt und Super-G.
Viele Sportlerinnen müssen ihre Karriere wegen Verletzungen oder schlechter werdender Leistungen beenden. Dorfmeister konnte den Zeitpunkt dagegen selbst wählen.
Michaela Dorfmeister privat
Hat Michaela Dorfmeister Kinder?
Michaela Dorfmeister hat eine Tochter namens Lea. Sie begleitete ihre Mutter im Februar 2026 zu einer offiziellen Feier anlässlich des 20. Jahrestages der beiden Olympiasiege von Turin.
Dorfmeister schützt große Teile ihres Familienlebens vor der Öffentlichkeit. Das ist verständlich, weil ihre sportlichen Erfolge nicht bedeuten, dass jede private Einzelheit öffentlich bekannt sein muss.
Öffentlich bestätigte Angaben können sachlich erwähnt werden. Spekulationen über familiäre Beziehungen oder persönliche Entscheidungen sollten dagegen vermieden werden.
Hat Michaela Dorfmeister einen Partner?
Bei der offiziellen Jubiläumsfeier im Februar 2026 wurde Michaela Dorfmeister von ihrem Lebensgefährten Thomas begleitet. Auch ihre Tochter und ihre Eltern nahmen an der Veranstaltung teil.
Weitere Einzelheiten über ihre Beziehung stehen nicht im Mittelpunkt ihrer öffentlichen Tätigkeit. Dorfmeister ist hauptsächlich wegen ihrer sportlichen Leistungen und ihrer Arbeit für den Skisport bekannt.
Bei Berichten über bekannte Personen ist ein respektvoller Umgang mit dem Privatleben wichtig. Unbestätigte Gerüchte sollten nicht als Fakten dargestellt werden.
Wo lebt Michaela Dorfmeister?
Michaela Dorfmeister ist eng mit Niederösterreich verbunden. Dort verbrachte sie einen großen Teil ihrer Kindheit, entwickelte sich sportlich und übernahm später Aufgaben im regionalen Skiverband.
Ihre Verbindung zu Niederösterreich wurde auch bei der Jubiläumsfeier 2026 hervorgehoben. Das Land würdigte sie nicht nur als erfolgreiche Sportlerin, sondern auch als Vorbild für Kinder und Jugendliche.
Bodenständigkeit trotz großer Erfolge
Michaela Dorfmeister wird häufig als bodenständig beschrieben. Auch nach Olympiasiegen und Weltmeistertiteln stellte sie ihre sportlichen Fähigkeiten nicht über die Leistungen anderer Menschen.
Bei ihrer Ehrung im Jahr 2026 erklärte sie:
„Warum soll ich abheben, nur weil ich schnell skifahren kann.“
Die Aussage zeigt ihre Haltung zum Erfolg. Sie erkennt ihre Leistungen an, betrachtet sportlichen Ruhm aber nicht als Grund, sich anderen Menschen überlegen zu fühlen.
Was macht Michaela Dorfmeister heute?
Arbeit im Niederösterreichischen Landesskiverband
Michaela Dorfmeister ist auch nach dem Ende ihrer aktiven Karriere im Skisport tätig. Sie wird beim Niederösterreichischen Landesskiverband als Vizepräsidentin und sportliche Leiterin Ski Alpin geführt.
In dieser Funktion beschäftigt sie sich mit der Entwicklung des alpinen Skisports. Dazu gehören organisatorische Aufgaben, sportliche Entscheidungen und die Unterstützung von Nachwuchsprogrammen.
Ihre Erfahrungen aus 15 Weltcupsaisons sind dabei besonders wertvoll. Sie kennt sowohl die sportlichen Anforderungen als auch den Druck, der auf jungen Talenten liegen kann.
Förderung junger Skitalente
Junge Fahrerinnen und Fahrer benötigen mehr als eine gute Technik. Sie müssen lernen, mit Niederlagen, Verletzungen, Erwartungen und Konkurrenz umzugehen.
Dorfmeister kann dabei Erfahrungen weitergeben, die sie selbst während ihrer langen Karriere gesammelt hat. Sie weiß, dass der Weg an die Spitze meistens nicht schnell und ohne Probleme verläuft.
Bedeutung ihrer Erfahrung
Eine frühere Spitzensportlerin kann jungen Talenten Situationen erklären, die ein Trainer ohne eigene Weltcuperfahrung möglicherweise anders wahrnimmt. Dazu gehören Nervosität am Start, der Umgang mit Medien und die Verarbeitung einer knappen Niederlage.
Dorfmeister musste selbst mehrere Jahre auf ihren ersten Weltcupsieg warten. Diese Erfahrung hilft ihr, jungen Fahrerinnen und Fahrern Geduld zu vermitteln.
Sie kann außerdem zeigen, dass eine einzelne schlechte Saison nicht über die gesamte Karriere entscheidet. Ihr olympisches Doppelgold am Ende ihrer Laufbahn ist dafür ein starkes Beispiel.
Öffentliche Auftritte
Michaela Dorfmeister nimmt weiterhin an Sportveranstaltungen, Ehrungen und öffentlichen Terminen teil. Dabei spricht sie häufig über Themen wie Zielsetzung, Durchhaltevermögen und mentale Stärke.
Ihre Erfahrungen sind nicht nur für Skifahrer interessant. Viele Grundsätze aus dem Spitzensport lassen sich auch auf Schule, Beruf und persönliche Ziele übertragen.
Dazu gehören eine klare Vorbereitung, regelmäßige Arbeit und ein vernünftiger Umgang mit Fehlern. Große Ziele werden meistens nicht durch einen einzigen erfolgreichen Tag erreicht.
Ehrung im Jahr 2026
Am 20. Februar 2026 wurde Michaela Dorfmeister anlässlich des 20. Jahrestages ihres olympischen Doppelgoldes offiziell geehrt. Das Land Niederösterreich überreichte ihr den Gläsernen Leopold.
Bei der Veranstaltung waren ihre Familie, frühere Wegbegleiter, Sportler und Vertreter des Landes anwesend. Auch ihre beiden Original-Goldmedaillen aus dem Jahr 2006 wurden gezeigt.
Die Ehrung machte deutlich, dass ihre Leistungen auch zwei Jahrzehnte später nicht vergessen sind. Ihr Doppelgold gehört weiterhin zu den bedeutenden Momenten der österreichischen Sportgeschichte.
Das Vermächtnis von Michaela Dorfmeister
Das sportliche Vermächtnis von Michaela Dorfmeister besteht aus weit mehr als Medaillen. Sie zeigte, dass Beständigkeit, Vielseitigkeit und Geduld entscheidend für eine lange Karriere sein können.
Ihre 25 Weltcupsiege verteilen sich auf drei unterschiedliche Disziplinen. Dadurch gehört sie zu den Fahrerinnen, die sowohl bei hohen Geschwindigkeiten als auch auf technisch schwierigen Strecken erfolgreich waren.
Heute gibt sie einen Teil ihrer Erfahrungen an die nächste Generation weiter. Damit bleibt ihr Einfluss auf den österreichischen Skisport auch lange nach dem Karriereende bestehen.
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Fazit
Michaela Dorfmeister gehört zu den erfolgreichsten österreichischen Skirennläuferinnen. Ihre Bilanz umfasst 25 Weltcupsiege, den Gesamtweltcup, fünf Disziplinenwertungen, zwei Weltmeistertitel sowie zwei olympische Goldmedaillen und eine Silbermedaille.
Besonders bemerkenswert war ihr Abschied vom Leistungssport. In ihrer letzten Saison gewann sie olympisches Gold in der Abfahrt und im Super-G und entschied zusätzlich beide Weltcupwertungen für sich.
Auch nach dem Karriereende blieb Michaela Dorfmeister dem Skisport verbunden. Durch ihre Arbeit im Niederösterreichischen Landesskiverband unterstützt sie heute die Entwicklung junger Sportler und gibt ihre Erfahrungen aus vielen Jahren an der Weltspitze weiter.
Häufig gestellte Fragen zu Michaela Dorfmeister
1. Wie alt ist Michaela Dorfmeister?
Michaela Dorfmeister wurde am 25. März 1973 in Wien geboren. Im Jahr 2026 ist die ehemalige österreichische Skirennläuferin 53 Jahre alt.
2. Wie viele Weltcupsiege gewann Michaela Dorfmeister?
Michaela Dorfmeister gewann während ihrer Karriere insgesamt 25 Weltcuprennen. Davon erzielte sie sieben Siege in der Abfahrt, zehn im Super-G und acht im Riesenslalom.
3. Welche olympischen Medaillen gewann Michaela Dorfmeister?
Bei den Olympischen Winterspielen 1998 gewann sie Silber im Super-G. Im Jahr 2006 holte sie in Turin Gold in der Abfahrt und im Super-G.
4. Wann beendete Michaela Dorfmeister ihre Skikarriere?
Michaela Dorfmeister beendete ihre aktive Karriere nach der Saison 2005/06. Sie verabschiedete sich auf dem Höhepunkt ihrer Laufbahn mit zwei olympischen Goldmedaillen.
5. Was macht Michaela Dorfmeister heute?
Michaela Dorfmeister ist weiterhin im österreichischen Skisport aktiv. Sie unterstützt junge Talente und arbeitet als Vizepräsidentin sowie sportliche Leiterin Ski Alpin beim Niederösterreichischen Landesskiverband.