Anton Faber, meist Toni Faber genannt, gehört zu den bekanntesten katholischen Geistlichen Österreichs. Seit vielen Jahren ist sein Name eng mit dem Wiener Stephansdom verbunden. Neben seiner Arbeit als Priester ist er durch Medienauftritte, gesellschaftliche Veranstaltungen und Projekte rund um Kunst und Kirche bekannt.
2026 rückte Anton Faber erneut in den Mittelpunkt. Die Erzdiözese Wien bestätigte, dass er sein Amt als Dompfarrer mit 31. August 2027 beendet. Als Priester und Seelsorger möchte er jedoch weiterhin tätig bleiben.
| Information | Details |
|---|---|
| Name | Anton „Toni“ Faber |
| Geburtstag | 18. März 1962 |
| Geburtsort | Wien |
| Alter 2026 | 64 Jahre |
| Beruf | Katholischer Priester |
| Bekannt als | Dompfarrer von St. Stephan |
| Priesterweihe | 1988 |
| Leitung der Dompfarre | seit 1997 |
| Dompfarrer seit | 1. Januar 1999 |
| Ende der Amtszeit | 31. August 2027 |
Wer ist Anton Faber? Alter, Herkunft und Steckbrief
Anton Faber: Alter und Familie
Anton Faber wurde am 18. März 1962 in Wien geboren. Im September 2026 ist Toni Faber 64 Jahre alt. Er wuchs laut offiziellen Angaben in Wien-Rodaun gemeinsam mit drei Geschwistern auf.
Nach seiner Schulzeit entschied er sich für ein Studium der katholischen Theologie. Sein offizieller Lebenslauf bei der Dompfarre St. Stephan dokumentiert seinen beruflichen Weg vom Priesterseminar bis zum Wiener Stephansdom.
Heute ist Anton Faber Dompfarrer und Domkapitular. Darüber hinaus war und ist er in verschiedenen kirchlichen Gremien tätig.
Anton Faber früher: Jugend und Weg zum Priester
Nach offiziellen biografischen Angaben spielte ein einschneidendes Erlebnis in Fabers Jugend eine wichtige Rolle bei seiner Berufswahl. Die Stadt Wien berichtet von einer lebensbedrohlichen Erkrankung, die für ihn zu einem Berufungserlebnis wurde. Weitere medizinische Einzelheiten sind für seine öffentliche Tätigkeit nicht notwendig.
Nach der Matura begann Anton Faber 1980 mit dem Studium der katholischen Theologie und trat in das Wiener Priesterseminar ein. Seine Diakonatsweihe folgte 1986, die Priesterweihe 1988.
Warum wurde Anton Faber Priester?
Fabers Entscheidung für den Priesterberuf entwickelte sich nach seinen öffentlich dokumentierten biografischen Angaben während seiner Jugend. Die damalige Erkrankung bezeichneten offizielle Stellen später als ein wichtiges Berufungserlebnis.
Nach seiner Priesterweihe arbeitete er zunächst als Domkurat in Wiener Neustadt. Danach wurde er unter anderem Studienpräfekt im Erzbischöflichen Priesterseminar und erzbischöflicher Zeremoniär.
Anton Fabers Karriere am Wiener Stephansdom
1992 wechselte Faber als Domkurat an den Stephansdom. Ab 1997 leitete er die Dompfarre St. Stephan. Mit Wirkung vom 1. Januar 1999 ernannte ihn Kardinal Christoph Schönborn offiziell zum Dompfarrer.
Im Jahr 2000 wurde Faber außerdem in das Wiener Domkapitel aufgenommen. Damit übernahm er neben seiner Arbeit in der Pfarre weitere kirchliche Aufgaben.
Wie lange war Toni Faber Dompfarrer?
Bis zu seinem geplanten Ausscheiden 2027 wird Faber rund drei Jahrzehnte in leitender Funktion für die Dompfarre tätig gewesen sein. Erzbischof Josef Grünwidl bezeichnete diese lange Amtszeit 2026 als außergewöhnlich und verwies darauf, dass kein Dompfarrer vor ihm das Amt so lange ausgeübt habe.
Warum ist Anton Faber als „Society-Pfarrer“ bekannt?
Toni Faber ist nicht nur durch Gottesdienste bekannt. Er tritt regelmäßig in Medien auf und ist seit Jahren auch bei Veranstaltungen aus Kultur und Gesellschaft präsent. Deshalb wird er in österreichischen Medien häufig als „Society-Pfarrer“ oder „Society-Priester“ beschrieben.
Gleichzeitig engagiert sich Faber für moderne Kunst im Stephansdom. Die Stadt Wien würdigte unter anderem seine Kunstprojekte und sein Bemühen um den Dialog mit Menschen unterschiedlicher Lebensweisen und Weltanschauungen.
Für seine Arbeit erhielt Anton Faber mehrere Auszeichnungen. Dazu gehören das Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich aus dem Jahr 2007 und das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien, das ihm 2024 verliehen wurde.
Anton Faber privat: Frau, Freundin und Zölibat
Über das Privatleben von Anton Faber sollte zwischen bestätigten Fakten und Spekulationen unterschieden werden. Eine Ehe von Toni Faber ist öffentlich nicht dokumentiert.
2026 berichteten Medien über öffentliche Auftritte Fabers mit weiblicher Begleitung. Daraus lässt sich jedoch nicht automatisch eine bestimmte private Beziehung ableiten. Eine Partnerschaft sollte deshalb ohne eindeutige öffentliche Bestätigung nicht als Tatsache dargestellt werden.
Faber hat sich öffentlich auch zur Diskussion über den Zölibat geäußert und gilt bei diesem Thema als vergleichsweise liberal. Seine Haltung und sein öffentliches Auftreten führten zeitweise zu Diskussionen innerhalb und außerhalb der Kirche.
Anton Faber geht 2027 in Pension
Die Zukunft von Anton Faber ist inzwischen offiziell geklärt. Laut ORF Religion endet seine Tätigkeit als Dompfarrer am 31. August 2027. Die Suche nach einer Nachfolge für eine Amtsübernahme am 1. September 2027 wurde bereits eingeleitet.
Was macht Toni Faber nach seiner Pension?
Die Pensionierung bedeutet nicht, dass sich Faber vollständig aus der Kirche zurückzieht. Die Erzdiözese erklärte, dass er weiterhin als aktiver Priester und Seelsorger tätig sein soll, insbesondere im Bereich der City-Pastoral.
Als Gründe für den Wechsel nannte Erzbischof Grünwidl vor allem die lange Amtszeit und das Erreichen des Pensionsalters. Anton Faber wird im März 2027 65 Jahre alt.
Mehr lesen: Ursula Stenzel: Alter, Karriere, Ehemann und Politik
Häufige Fragen zu Anton Faber
Wie alt ist Anton Faber?
Anton Faber wurde am 18. März 1962 geboren. Im Jahr 2026 ist er 64 Jahre alt und wird im März 2027 65.
Seit wann ist Anton Faber Dompfarrer?
Faber leitet die Dompfarre seit 1997. Offiziell wurde er mit Wirkung vom 1. Januar 1999 zum Dompfarrer von St. Stephan ernannt.
Hat Anton Faber eine Frau oder Freundin?
Eine Ehe ist öffentlich nicht dokumentiert. Medien berichteten über Auftritte mit weiblicher Begleitung, eine konkrete Partnerschaft sollte ohne eindeutige Bestätigung jedoch nicht als gesicherte Tatsache dargestellt werden.
Wann geht Anton Faber in Pension?
Seine Amtszeit als Dompfarrer endet nach Angaben der Erzdiözese Wien am 31. August 2027.
Was macht Anton Faber nach seiner Pension?
Anton Faber soll auch nach seinem Ausscheiden als Dompfarrer Priester und Seelsorger bleiben. Die Erzdiözese nennt dabei ausdrücklich eine weitere Tätigkeit in der City-Pastoral.